Das zauberhafte Gartenhaus im Park des Hotel Laurin wurde zum Designatelier L_100 umfunktioniert, in dem Abgänger der Fakultät für Design und Künste sich mit dem Thema Hotelkultur auseinandersetzen. Das Leben im Hotel wurde untersucht, analysiert und diskutiert. Im Laufe von sechs Workshops sind so zahlreiche tolle und vielseitige Ideen entstanden. Die interessantesten Projekte wurden bis Mitte Februar 2011 mit viel Liebe zum Detail in das Alltagsgeschehen des Parkhotels integriert und erfreuen sich seither größter Beliebtheit. Die Kunstinstallationen ermöglichen dem Gast das Hotel und sein Ambiente bewusster zu erleben und sich auf eine eigene imaginäre Reise durch seine100-jährige Geschichte zu begeben.
Die Reihe von Workshops wurde begleitet von Kuno Prey, Roberto Gigliotti und Evelyn Senfter, die den jungen Designern immer mit Rat und Tat zur Seite standen. Geladene Experten waren der Bozner Soundkünstler Stefano Bernardi, die Fotokünstlerin Elisabeth Hölzl aus Meran, der Designer Volker Albus, die Architektin (und Hotelière) Manuela Demattio aus Bozen, der Berliner Künstler Alexander Schellow und der Mailänder Designer Lorenzo Damiani
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Projekt: Anton Baier, Markus Kiermaier, Bettina Schwalm, Maria Ultsch, Lisa Wengeler, Daniele Zanoni

Projekt: Giovanna Zanghellini, Mariagiovanna Di Iorio

Projekt: Anton Baier, Markus Kiermaier, Bettina Schwalm, Maria Ultsch, Lisa Wengeler, Daniele Zanoni

Mit Mode und Geschmack des Besitzers wechselten nicht nur Inneneinrichtung und Menüs, sondern auch Tapeten- und Wandfarben. Diese Wände haben einiges gehört und können in diesem Projekt erstmals davon erzählen. (Putz)Schicht für (Putz)Schicht werden abgetragen, und es kommen einige wichtige Dokumente, geheime Zutaten und noch achtundneunzig andere Geschichten zum Vorschein.
Projekt: Sarah Tolpeit

Projekt: Kerstin Meyer

Projekt: Gabriele Bortot, Tabea Glahs, Evelyn Senfter

Projekt: Kathrin König

Vor langer Zeit wurde die Ankunft der Gäste im Hause öffentlich angekündigt. Heute würde man eine solche Vorgehensweise wohl als Eingriff in die Privatsphäre sehen, aber genau dieser alte Brauch wird in diesem Projekt aufgegriffen: Die Anwesenheit des Gastes wird hervorgehoben, ohne dass andere, außer dem Gast selbst, dies wahrnehmen. Vier ausgewählte Plätze im Hotel werden mit Aussagen bereichert und erhalten dadurch eine weitere Bedeutungsebene:
Der Eingang zwischen den Schiebetüren, mit sich gegenüberliegenden Spiegeln, die das Abgebildete in die Unendlichkeit reflektieren. Im Spiegelglas soll “l’altro Io” eingraviert werden, das die vielen weiteren Ichs zeigt. Die Bar wird zur Bühne, “on stage”, im Parkett eingeschliffen, lässt das Betreten des Raumes für den Gast zum großen Auftritt werden.
Die Wand im Gang erhält ein “leises Eintauchen” und appelliert an das Selbstbewusstsein des Vorbeigehenden. Das Wort “défiler”, eingestickt im roten Teppich verwandelt den Gehenden in einen Schreitenden.
Projekt: Johann Philipp Klammsteiner

Fresken, die Bilder aus der Sage zeigen, schmücken seit 1911 die Wände der Bar im Bozner Parkhotel Laurin. Dieses Projekt beschäftigt sich mit der Beziehung, die der Reisende zu den Orten aufbaut, welche er während seines Aufenthaltes erlebt. Der Gast bringt nach seinem Besuch ein Fragment der Räumlichkeiten des Hotels als Souvenir mit nach Hause, das einen Bezug zur Sage und zu den malerischen Bergketten, die die Stadt umgeben, aufweist. Die Handlungsträger der Geschichte werden Figuren in einem Kartenspiel, das so bei jedem Blatt an die bereisten Orte erinnert.
Projekt: Marco Merulla (rossoscurodesign)

Projekt: Lukas Nagler

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