DIE KUNST DES LEBENS IST, MIT KUNST ZU LEBEN
Im Laurin spielt Kunst seit über 100 Jahren eine Hauptrolle und begegnet dem Gast auf Schritt und Tritt. Das Hotel ist ein Gesamtkunstwerk: Legendär ist etwa die Laurin Bar mit ihren Fresken von Bruno Goldschmitt, dem deutschen Vertreter des „ironischen Jugendstils“. Weitere exquisite Werke findet der Gast in den Zimmern, den Salons und im privaten Park des Hotels. Die Sammlung umfasst rund 200 Originalwerke des 20. Jahrhunderts von Holzschnitt bis Leinwand, von Impressionismus bis Neue Sachlichkeit.
Reisegefühle - Gefühlsreise
Der Kunstsinn des Hauses wird schon am Eingang erlebbar. Jeder Passant, jeder Gast, der am Laurin vorbeigeht oder eintritt, wird dazu eingeladen, sich auf eine eigene imaginäre Reise zu begeben. Hundert in Bronze gegossene Begriffe zu Sinneswahrnehmungen, die im Gehsteig vor dem Hotel eingelassen wurden, lassen Assoziationen zum Thema Reisen zu.
Reisegefühle - Gefühlsreise
Der Kunstsinn des Hauses wird schon am Eingang erlebbar. Jeder Passant, jeder Gast, der am Laurin vorbeigeht oder eintritt, wird dazu eingeladen, sich auf eine eigene imaginäre Reise zu begeben. Hundert in Bronze gegossene Begriffe zu Sinneswahrnehmungen, die im Gehsteig vor dem Hotel eingelassen wurden, lassen Assoziationen zum Thema Reisen zu.
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HERBERT ACHTERNBUSCH | >> mehr…
München 1938
Lebt in München. Bekannt geworden ist Achternbusch in den 70er Jahren als Regisseur meist komisch-absurder, aber auch gesellschaftskritischer Filme. Von seiner Ausbildung her eigentlich Künstler, hat er in den 80er Jahren zu seinem ersten Medium zurückgefunden. Ausser Bildern, die von einem unbeschwert-naiven, farbenfrohen Stil charakterisiert sind, hat Achternbusch eine Reihe liebenswert-grotesker Bilderbücher für Erwachsene und Kinder verfasst.
HANS BOEHLER | >> mehr…
Wien 1884
Besuch der Malschule Jaschke in Wien, zahlreiche Studienreisen, u.a. nach Afrika, Japan und China, 1936 - 1950 in den USA ansässig, danach Rückkehr nach Wien, 1954 Würdigungspreis der Stadt Wien. Hans Boehler verarbeitete in seinen Werken vor allem Eindrücke, die er auf seinen Reisen erhielt, wobei ihn die Landschaft genauso wie die figürliche Darstellung interessierte.
GOTTHARD BONELL | >> mehr…
Truden (BZ) 1953
Abschluss der Accademia delle Belle Arti di Brera in Mailand. Als Zeichner und Maler von Menschenbildnern und Stillleben ist er im wesentlichen Fortsetzer einer realistischen Tradition. Strebt oft durch Vergrößerungen oder Überlagerungen einen überrealen Aspekt an. Lebt und arbeitet in Bozen. Zahlreiche Ausstellungen.
JULIA BORNEFELD | >> mehr…
Kiel 1963
Lebt und arbeitet in Bruneck. Die Bereiche in denen sie bevorzugt arbeitet, sind die Bildhauerei und das Tafelbild. Gemeinsam ist ihnen eine gewisse Monumentalität und Materialität, die sich selbst noch bei kleinen Papierarbeiten bemerkbar macht. Diese Monumentalität lässt sich zurückführen auf eine starke farbliche und formale Vereinfachung, wobei das Subjet bei Zeichnungen und Bildern fast immer die ganze Fläche einnimmt, ja diese auch immer wieder sprengt. In ihrer Arbeit wiederkehrende Motive sind Beutel, Schale, Flügel, Schwanzflosse.
ROBERT BOSISIO | >> mehr…
Truden (BZ) 1963
Lebt und arbeitet in Bozen und Truden. Seine eigentliche Domäne ist eine farblich höchst nuancenreiche Ölmalerei. Bosisio hat bisher im wesentlichen mit zwei Motiven gearbeitet: dem Innenraum mit architektonischen Durchblicken und dem Stillleben (Fisch in einer Schale). Die reduktion auf wenige Themen macht deutlich, dass das Hauptanliegen Bosisios die Malerei selbst ist: der Nuancenreichtum seiner duftigen Malerei verdankt sich einer Arbeitsweise in zahllosen Schichten, die auch monochrome Flächen belebt erscheinen lässt.
ITALO BRESSAN | >> mehr…
Vezzano 1950
Lebt und arbeitet in Mailand und Trient. Bressan ist das, was man einen Vollblutmaler nennen kann, dessen Werk sich jeglicher Konzeptualität verweigert. Seine sehr lyrischen Bilder leben von einer farbintensiven und zum Zerfliessen der Konturen neigenden Farbauftrag. Jedes einzelne Werk ist bestimmt von einer Spannung zwischen Transparenz und Intransparenz sowie klarer Konturierung und Aufhebung jeglicher Kontur.
CARL BUCHHEISTER | >> mehr…
Hannover 1890 – Hannover 1964
Ausbildung an den Kunstgewerbeschulen in Bremen und Berlin, Kontakte und Freundschaften zu Kandinsky, Moholy-Nagy, Schwitters, Arp, Schlemmer u.a. die ihm wichtige Impulse geben, Beziehungen zum „Sturm“ und zur „Novembergruppe“, 1932-36 Mitglied der Gruppe „abstraction, création, art non figuratif“ in Paris, ab 1954 Professor an der Meisterschule Hannover. Zu Lebzeiten ohne große Resonanz, wird Buchheisters Werk heute als wichtiger Beitrag zur Kunst des 20. Jh. zwischen Konstruktivismus und Abstraktion angesehen.
ELIZABETH BYERS | >> mehr…
Spokane, WA (USA) 1945
Lebt und arbeitet in Bozen. Eine wichtige Rolle spielt in ihrem Leben der vielfältige Umgang mit Papier. In der Malerei hat sie tendenziell gestische Sprache entwickelt. Als Zeichnerin hingegen arbeitet sie auch gegenständlich. In ihren Landschaften ist der Horizont eine immer wiederkehrende Größe.
GIANPIETRO CARLESSO | >> mehr…
Bozen 1961
Lebt und arbeitet seint 1997 in Cormons bei Udine. Steinbildhauer, de rim wesentlichen mit dekonstruierten geometrischen Formen arbeitet. Neben den Formen spielt die Wahl des Materials mit seinen besonderen Eigenschaften eine entscheidende Rolle.
CARLO CARRÀ | >> mehr…
Alessandria 1881 – Milano 1966
Italienischer Maler, Zeichner und Lithograf. Zusammen mit Marinetti und Boccioni Begründer des Futurismus und einer seiner wichtigsten Exponenten. Ging 1917 zur metaphysischen Malerei über, als deren Hauptvertreter er neben Morandi und De Chirico gilt. Ab 1919 steht er der Bewegung der „Valori Plastici“ nahe, der es um eine wiederbelebung der klassischen italienischen Kunst geht.
CHRISTIAN CASSAR | >> mehr…
Bozen 1950
Bildhauer. Abschluß der Accademia delle Belle Arti in Urbino. Lebt und arbeitet in Urbino. In seinen Metall- und Steinskulpturen ist neben der übergrpoén Reproduktion alltäglicher Gegenstände und einer seriellen Komponente gelegentlich eine mythische Dimension präsent. Ausstellungen in Bozen, Brixen, New York, Minneapolis, Senigallia, Reggio Emilia. Nimmt 1988 an der Biennale Venedig teil.
BRUNO CECCOBELLI | >> mehr…
Montecastello 1952
Lebt und arbeitet in Rom. Abschluß der Accademia di Belle Arti in Rom (Prof. Toti Scialoja). Vertreter der neuen Figuration. Seine farbintensiven Bilder, die oft rätselhaft-mystische Titel tragen, erinnern an Altarbilder oder andere Werke religiösen Charakters. Nimmt 1984 an der Biennale von Venedig teil.
ANTONIO CORPORA | >> mehr…
Tunis 1909 – Roma 2004
Mitglied des „Fronte Nuovo delle Arti“ und des „Gruppo degli Otto“. Wirkt entscheidend mit and er Fortentwicklung der Abstraktion in Italien. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine an natürliche vorbilder angelehnte, oft an Wasserspiegelungen erinnernde Auflösung der Formen aus.
ARNOLD MARIO DALL'O | >> mehr…
Lana (BZ) 1960
Maler und Grafiker, Abschluß der Accademia di Belle Arti in Venedig (Prof. Emilio Vedova). Die Arbeiten der letzten Jahre sind geprägt von zitatartigen, meist seriell oder symmetrisch angeordneten Zusammenstellungen historischer Bildsymbole. Einzelöausstellungen in Bozen, Wien, Salzburg. Lebt und arbeitet in Meran, Irland und Bozen.
GERHILD DIESNER | >> mehr…
Innsbruck 1915 – Innsbruck 1995
Besuch der Chelsea Art School in Brighton und der Münchner Akademie, 1943/44 an der Akademie Andre Lhote in Paris, Mitglied des Wiener Art Club. Innerhalb der Tiroler Malerei ihrer Generation ist das Werk Gerhild Diesners jenes, das am deutlichsten der französischen Malkultur – von Gauguin un van Gogh b is Matisse – verpflichtet ist. Ihre Bilder, zumeist Stillleben und Landschaften, zeichnen sich durch eine nach harmonikalen Gesichtspunkten aufgebaute, flächig- dekorative Komposition mit reinen, ausdrucksstarken Farben aus.
CUNO AMIET | >> mehr…
Solothurn 1868 – Oschwand/Kt. Bern/Ct. 1961
1886 - 1891 Ausbildung an der Münchner Akademie und an der Académie Julian in Paris. 1892 - 1893 Aufenthalt in Pont Aven, Bekanntschaft mit G. Giacometti, G. Segantini und F. Hodler, 1898 Niederlassung auf der Oschwand, 1906 - 1913 partizipierendes Mitglied der „Brücke“. Amiet gilt neben Hodler als der wichtigste Bahnbrecher der Moderne in der Schweiz. Durch Werke des Gauguin-Kreises, van Goghs und der Nabis angeregt, entwickelte er um 1900 einen farbintensiven, flächig rhythmisierten post-impressionistischen Malstil, der in seiner koloristischen Brillanz mit jenem Bonnards vergleichbar ist.
LOIS ANVIDALFAREI | >> mehr…
Abteil/Badia (BZ) 1962
Er besuchte die Staatliche Kunstschule in St. Ulrich im Grödnertal, dann die Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Prof. Joannis Avramidis. Anvidalfarei ist ein Darsteller des menschlichen Körpers in seiner jeweiligen machtvollen Leiblichkeit. Er ist bei seinem Vorgehen weder Idealist oder, wenn man die Tradition des 20. Jahrhunderts betrachtet, einer strengen Form zugeneigt, sondern entwickelt aus der Beobachtung seines Gegenübers ein Gefühl für die materielle Schwere bei gleichzeitiger „Feier des aufrechten Gangs“.
SIEGFRIED ANZINGER | >> mehr…
Weyer (A) 1952
In den 80er Jahren einer der Hauptvertreter der neuen, stark gestisch-expressiv geprägten Figuration in Österreich. Lebt und arbeitet in Wien. Zahlreiche Einzelausstellungen im Inund Ausland. Teilnahme an der Biennale von Venedig (1989).
CHRISTIAN LUDWIG ATTERSEE | >> mehr…
Bratislava 1940
Österreichischer Maler und Zeichner, dessen Arbeiten sich im Bereich einer expressiven und extrem dynamischen Gegenständlichkeit bewegen. Bezeichnend sind die oft poetischabstrusen Titel seiner Arbeiten. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.
HUGO ATZWANGER | >> mehr…
Feldkirch/Vorarlberg 1883 – Bozen 1960
1903 - 1907 Studium an der Münchner Akademie, anschließend Studienaufenthalte in Florenz, München und Berlin. 1912 erste Wandbildaufträge in Südtirol, wo er sich nach dem Ersten Weltkrieg definitiv niederließ, 1954 Verleihung des Professorentitels. Atzwangers wichtigstes künstlerisches Ausdrucksmittel war die Zeichnung. Von Vorbildern wie Corinth und Slevogt ausgehend, vertrat er hierbei einen spätimpressionistischen Zeichenstil mit besonderem Augenmerk auf eine spannungsreiche Komposition.
KARL BACHMANN | >> mehr…
Bruneck 1958
Lebt und arbeitet in Bruneck. In den 90er Jahren setzte er sich malerisch vorwiegend mit Geometrien auseinander, die er in architektonischen Zusammenhängen vorfand. In den Werken der letzten Jahre kombiniert er Malerei einfachster Sujets (Bambus) mit Texten in arabischer Schrift.
EDUARD BÄUMER | >> mehr…
Castellaun/Hunsrück 1892 – München 1977
Ausbildung am Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt, ab 1924 zahlreiche Italienaufenthalte (v. a. Kalabrien), 1927 - 1928 Atelier in Berlin bei Carl Hofer, 1930 - 1931 Parisaufenthalt, 1933 Übersiedlung nach Salzburg, 1948 - 1963 Professor an der Akademie für angewandte Kunst in Wien. Bäumer verarbeitete in seinem Schaffen neusachliche, expressionistische und kubistische Ansätze. Am Schaffensende stehen farbintensive, großflächige Landschaften, die in ihren dunklen Umrissen an Bleiglasfenster erinnern. Si forma all’Istituto d’Arte di Francoforte.
MARCELLO BIZZARRI | >> mehr…
Bozen 1935
Lebt und arbeitet in Bozen. In den 70er Jahren Betreiber einer der wichtigsten Avantgardegalerien - der Galleria Il Sole - in Südtirol. Orientiert sich in seiner Malerei an einer systematischen bzw. seriellen Kunst.
PETER BLAAS | >> mehr…
München 1942
1960 - 1964 Studium an der Wiener Akademie, anschließend zweijähriger Aufenthalt in Argentinien, seit 1967 in Innsbruck ansässig. Der Arbeitsvorgang Peter Blaas ist primär intuitiv angelegt, d. h. er läßt seine Bildschöpfungen mehr „passieren“, als daß er sie aktiv-bewußt steuern möchte. Erinnertes und Visionäres, Ängste und Sehnsüchte, vor allem auch die Erfahrung der Natur in ihrer magischen Dimension werden dabei über eine teils abstrakt-autonome, teils gegenständlich geprägte Bildsprache wirksam.

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