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Möbel von Hand

Einen Herbert Schrott möchten auch Sie zu Hause

Im Spiegelsaal streicht sich Herbert Schrott über die Haare. Lange wird der Boden es wohl nicht mehr machen, sagt er. Die Bretter seien einfach dünn nach all den Jahren. „Aber jetzt flicken wir ihn noch“, schließt er energisch.
Der historische Spiegelsaal
Möbel aus der Gründerzeit
 
 
 

Wackelig auf den Beinen?

Immer wird im Laurin irgendwo geflickt. Deshalb ist das Laurin noch immer ein Grand Hotel, wie Sie es sich vorstellen. Von 1910, aber verdammt gut in Schuss. Was kaputt ist, wird repariert, so die Devise. 3.000 Kleinstreparaturen erledigen die Haustischler im Jahr. Seit 22 Jahren arbeitet auch Herbert Schrotts Sohn Dieter im Betrieb. Am wackeligsten sind die Stühle. „Zarte Füße“, sagt Herbert, „das haben Stilmöbel so an sich.“

Beim großen Umbau des Laurin in den 1990er Jahren hat Hotelbesitzer Franz Staffler beschlossen, alles zu bewahren, so lange man nichts Besseres findet. Damals haben die Tischler alle Fenster samt Läden repariert, die Möbel aufgearbeitet, die alten Türen gestrichen. „Für die alten Holzprofile haben wir uns sogar eigene Messer gebastelt“, erzählt Dieter Schrott. Oft genügt ein „Fresszettel“, wie Herbert sagt, und die Schrott-Männer wissen, was zu tun ist. Eine Zeichnung habe Architekt Boris Podrecca von den neuen Möbeln geliefert, mehr nicht, „wir haben daraus die Prototypen entwickelt.“
 

Erspart und gebraucht

Oder Fotos. Die werden Herbert Schrott auch gerne in die Hand gedrückt. Berühmt dafür war Seniorchef Max Staffler. So möchte er es, habe er mit dem Finger auf das Foto gezeigt. „Und ich habe dann halt probiert“, erzählt Herbert Schrott. Heute bringt der Laurin-Koch Manuel Astuto seine Fotos in die Tischlerei, weil er weiß, die finden eine Lösung. Oder wie Herbert Schrott sagt: „Bevor wir sagen, das geht nicht, sagen wir nichts.“ Dann wird probiert.

Alles andere wäre, als ließe er seine Familie im Stich. Herbert Schrott war 14, als er 1957 als Lehrbub bei den Stafflers anfing. „Ich habe noch meinen ersten Lohnzettel“, sagt er stolz. Genau wie das Rennrad der Marke Bianchi, das er damals mit dem ersten Ersparten gekauft habe. „Gebraucht!“ Natürlich.
 

Das Generationen-Gesetz

Eine Generation lang sollten die Dinge schon halten, meint Herbert Schrott. Für ein Hotel in dieser Größenordnung braucht es dazu fast hellseherische Fähigkeiten. „In ein altes Haus wie das Laurin muss man sich hineinleben“, sagt Dieter Schrott. Zwei drei Jahre reichen da nicht. „Wenn man das Haus nicht bis in die letzten Fugen kennt, wird man nie die richtigen Entscheidungen treffen.“

Im Spiegelsaal ist die Lage klar. Herbert Schrott sagt: „Früher haben die Hausmeister den Boden mit Stahlspänen geputzt und danach gewachst. Aber heute...“ Er leidet. Flickwerk sieht man immer. Und er will es perfekt haben. Das Alte muss wie neu sein. Oder besser.

Er schiebt seine Mütze zurück. Und steigt in den Aufzug. Baujahr 1910.

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